Vor wenigen Tagen hatte ich über den ersten Zusatzbeitrag einer gesetzlichen Krankenkasse berichtet.

Nun, nur 5 Tage später, und gegen die allgemeinen Zusicherungen und Beteuerungen der Politik rund um Ulla Schmidt, dass dieser Zusatzbeitrag der Gemeinsamen Betriebskrankenkasse Köln (GBK) eine Ausnahme sei, schlägt der Vorstand der KKH-Allianz ganz andere Töne an.

Interessanterweise spricht der Vorstand der KKH-Allianz davon, dass der Einheits-Beitragssatz von derzeit 14,9 Prozent den gesetzlichen Krankenkassen nicht ausreiche, und dass die meisten gesetzlich Versicherten mit einem Zusatzbeitrag zu dem Einheits-Beitragssatz rechnen müssten. Als Gründe gibt Ingo Kailuweit unter anderem an, dass die Ausgaben für Arzneimittel um etwa sechs Prozent gestiegen seien, die Honorare der Ärzte schlagen mit etwa zehn Prozent mehr zu Buche und die Kosten für die Schweinegrippe-Schutzimpfung schweben über den Krankenkassen wie ein Damokles-Schwert. Auch glaube der Vorstand der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, nicht, dass die Regierung nach der Bundestagswahl den allgemeinen Beitragssatz aufgrund der jetzigen schlechten Wirtschaftslage erhöhen wird.

Weiterführende Informationen gibt es auch bei Focus Online.

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