Archiv für die Kategorie „Zahlen Daten Fakten“

Eine durchaus interessante Zahl stach mir gerade in der Welt ins Auge: Im Jahr 2009 haben die Kassenärzte insgesamt 3,4 Milliarden Euro mehr verdient als im Vorjahr. Damit stieg das Honorar der Kassenärzte von rund 29 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 31,6 Milliarden in 2009. Auch für das Jahr 2010 sieht die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eine Steigerung der Arzthonorare voraus. So sollen in diesem Jahr die Arzthonorare um 1,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr steigen.

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Noch eine Zahl aus dem Bereich des Gesundheitswesens.

So wurden im Jahr 2008 insgesamt 29,2 Milliarden Euro durch die gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel ausgegeben. Dazu muss man noch die 1,5 Milliarden Euro für Impfungen, die ja im Jahre 2008 zum ersten Mal durch die GKV übernommen wurden, hinzurechnen.

Insgesamt haben die gesetzlichen Krankenkassen 160,8 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind 4,7 Prozent mehr als im Jahr 2007.

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In unserer Kategorie Zahlen Daten Fakten gibt es eine Zahl zu vermelden:

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr 2009 einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro erzielt. Dabei betrugen die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen im ersten Halbjahr 2009 85,0 Milliarden Euro und die Ausgaben summierten sich auf 83,8 Milliarden Euro.

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Wie jedes Jahr werden die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung auch heuer neu für das Jahr 2010 festgelegt. Und wie jedes Jahr gilt es auch für das Jahr 2010 eine grundsätzliche Steigerung der Bezugsgrößen und Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung zu vermelden.

Aber weg von dem Philosophischen, widmen wir uns den Zahlen Daten und Fakten:

Hier die Bezugsgrößen und Beitragsbemessungsgrenzen 2010:

Versicherungspflichtgrenze Pflege- und Krankenversicherung

  • alte und neue Bundesländer jährlich 49950 Euro, monatlich 4162,50 Euro

Beitragsbemessungsgrenze der Pflege- und Krankenversicherung

  • alte und neue Bundesländer jährlich 45000 Euro, monatlich 3750 Euro

Beitragsbemessungsgrenze der Arbeiter-, Angestellten- u. Arbeitslosen-Versicherung

  • alte Bundesländer jährlich 66000 Euro, monatlich 5500 Euro
  • neue Bundesländer jährlich 55800 Euro, monatlich 4650 Euro

Beitragsbemessungsgrenze der Knappschaft

  • alte Bundesländer jährlich 81600 Euro, monatlich 6800 Euro
  • neue Bundesländer jährlich 68400 Euro, monatlich 5700 Euro

Bezugsgrößen

  • alte Bundesländer jährlich 30660 Euro, monatlich 2555 Euro
  • neue Bundesländer jährlich 26040 Euro, monatlich 2170 Euro

Diese Zahlen sind vorläufig, und müssen noch durch den Bundesrat abgesegnet werden. Auch liegen aktuell noch keine Informationen über eine Anhebung der Beitragssätze zu den einzelnen Sparten der Sozialversicherung vor. Deshalb gelten derzeit noch die alten Beitragssätze in der Sozialversicherung. Diese sind in der gesetzlichen Rentenversicherung 19,9 Prozent, in der gesetzlichen Krankenversicherung 14,9 Prozent, in der Pflegeversicherung 1,95 Prozent und 2,8 Prozent in der Arbeitslosenversicherung.

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Das Statistische Bundesamt hat mal wieder Zahlen geliefert. Laut dem Bericht des Statistischen Bundesamtes hat der durchschnittliche Patient im Jahr 2008 8,1 Tage im Krankenhaus verbracht. Damit war dann jeder fünfte Deutsche in der Klinik und hat einen vollstationären Krankenhaus-Aufenthalt hinter sich gebracht.

Interessant sind dann noch einige Zahlen aus dem Bericht des Statistischen Bundesamtes: So gab es im Jahr 2008 immerhin 2067 Krankenhäuser in Deutschland (20 Krankenhäuser weniger als in 2007) mit fast 500000 Betten, die zu 77,4 Prozent ausgelastet waren.

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