Stichwortverzeichnis Versicherung: Begriffe für die gesetzliche und private Krankenversicherung




Stichwortverzeichnis Versicherung

3 Jahres Frist
Die 3 Jahres Frist besagt, dass sich Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze erst dann in der PKV versichern können, wenn das Einkommen drei Jahre in Folge die Versicherungspflichtgrenze übersteigt.
Abdingung
Die Abdingung kann als ein Abrechnungsvertrag zwischen Behandler und Patienten umschrieben werden. Die Abdingung basiert auf der jeweils gültigen GOÄ beziehungsweise GOZ.
Ablaufleistung
Die Ablaufleistung der kapitalbildenden LV oder Rente ist der Gesamtbetrag, der zum Vertragsende des Versicherung an den Versicherungsnehmer oder Bezugsberechtigten überwiesen wird.
Abschlusskosten
Abschlusskosten sind einmalige Aufwendungen des Versicherers bei Vertragsabschluss. Dazu zählen beispielsweise Provisionen etc..
Abschlusskosten Krankenversicherung
Die Abschlusskosten in der privaten Krankenversicherung, sprich Provisionen des Vertriebes, die Verwaltungskosten des Versicherers etc., entstehen sobald der Antrag bei der Gesellschaft eingeht.
Abschlusskostenquote
Die Abschlusskostenquote setzt die Abschlusskosten ins Verhältnis zu den Beitragseinnahmen.
Abschlussprovision
Die Abschlussprovision steht dem Vermittler für die Vermittlung des Geschäftsabschlusses zu.
Absicherung für den Sterbefall
Eine Absicherung für den Sterbefall ist zur Hinterbliebenenversorgung sinnvoll.
Abtretung
Die Abtretung beschreibt die Übertragung einer Forderung auf einen weiteren Gläubiger.
Akupunktur
Die Akupunktur kommt aus der traditionellen chinesischen Medizin und wird bei Privatpatienten durch die PKV zumeist erstattet.
Alkoholklausel
Die Alkoholklausel aus den Tarifbestimmungen MB/KT94 sichert die Krankentagegeld-Versicherung gegen Leistungen aufgrund Alkoholmissbrauchs ab.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) standardisieren die Rechte und Pflichten aus einem Versicherungsvertrag.
Allgemeine Krankenhausleistungen
Die medizinisch indizierten Leistungen und Behandlungen im Krankenhaus werden als Allgemeine Krankenhausleistungen bezeichnet.
Allgemeine Versicherungsbedingungen
Die AVB regeln die Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsvertrag für alle Vertragsbeteiligten.
Allgemeine Versicherungsbedingungen kapitalbildende Lebensversicherung
Für die 'klassische' kapitalbildende Lebensversicherung gelten die allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kapitalbildende Lebensversicherung.
Altersarmut
In Deutschland steigt die Zahl der älteren Menschen, die den eigenen Lebensunterhalt aufgrund zu geringer Renten nicht mehr bestreiten können.
Altersvorsorge
Eine zusätzliche Altersvorsorge soll den eigenen Lebensstandard im Rentenalter sichern.
Altersvorsorgeversicherung
Eine Altersvorsorgeversicherung baut eine zusätzliche Vorsorge fürs Alter auf und beugt somit der drohenden Altersarmut vor.
Alterungsrückstellung
Die Alterungsrückstellung der PKV wird von den Versicherungsgesellschaften für zukünftige Beitragssteigerungen zurückgelegt und soll etwaige Beitragsanpassungen der älteren Versicherten abfangen.
Alterungsrückstellungsquote
Die Alterungsrückstellungsquote in der privaten Krankenversicherung ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Alterungssrückstellungen zu Beitragseinnahmen darstellt.
Ambulante Behandlung
Die ambulante Behandlung ist die medizinische Versorgung und Therapie durch einen Arzt in dessen Praxis oder in der Wohnung des Patienten.
Ambulante Ergänzungsversicherung
Die ambulante Ergänzungsversicherung vervollständigt den Schutz der GKV und bietet dabei Leistungen und Erstattungen an, die von der GKV nicht mehr übernommen werden.
Anfechtung
Anfechtung bedeutet, dass das Versicherungsunternehmen den Versicherungsvertrag für nichtig erklärt, d.h. der Vertrag kommt nicht in der Form zustande und es werden auch kein Versicherungsschutz gewährt.
Angeborene Leiden
Wenn eine Kindernachversicherung für den Nachwuchs von privat Krankenversicherten gemacht wird, so werden angeborene Leiden ohne Risikozuschläge mitversichert. Dafür gelten allerdings gewisse Fristen.
Anlassbezogenheit
Dokumentationen des Beratungsgesprächs sind nur dann anzufertigen, wenn die schwierige persönliche Situation des Kunden es erfordern.
Annahme
Mit der Annahme eines Antrages erklärt sich die Versicherungsgesellschaft einverstanden das zu versichernde Risiko zu übernehmen.
Annahmeerklärung
Die Annahmeerklärung ist die Bestätigung der Versicherung, dass der Antrag zu den genannten Konditionen angenommen wird.
Annexvertrieb
Annexvertriebe sind Gewerbetreibende, die neben dem eigentlichen Hauptgewerbe als zusätzliche Dienstleistung zusätzlich zu den eigenen Produkten auch Versicherungen anbieten. Ein gutes Beispiel ist das Reisebüro.
Anrechnungsbetrag
In der PKV beschreibt der Anrechnungsbetrag die Summe der bereits angesparten Alterungsrückstellung in einem Krankenversicherungsvertrag.
Anschlussheilbehandlung
Anschlussheilbehandlungen sind Rehabilitationsmaßnahmen, die im direkten Anschluss an eine stationäre Therapie stattfinden und zur Gesundung des Patienten dienen.
Anthroposophische Medizin
Bei der anthroposophischen Medizin werden neben Geisteswissenschaften auch die Schulmedizin zu einer Heilmethode kombiniert.
Antrag Ablehnung
Das Versicherungsunternehmen kann jederzeit einen Antrag ablehnen. Dafür können sowohl wirtschaftliche als auch versicherungstechnische Gründe geben.
Anzeigepflicht
Die Anzeigepflicht hilft der Versicherungsgesellschaft das zu versichernde Risiko einzuschätzen und zu kalkulieren.
Arbeitgeberbescheinigung
Die Arbeitgeberbescheinigung dient als Nachweiß über die Höhe des Krankenversicherungsbeitrags der privaten Krankenversicherung.
Arbeitsunfähigkeit
Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass die Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall vorübergehend eingeschränkt ist.
Arglistige Täuschung
Arglistige Täuschung im Versicherungsantrag kann zur Anfechtung des Vertrages führen.
Arzneimittel
Arzneimittel dienen der Prävention, Heilung und Linderungen von Krankheiten und Beschwerden.
Ausbildungsversicherung
Die Ausbildungsversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung, mit der die Ausbildung eines Kindes finanziell abgesichert werden kann.
Auslandsreise-Krankenversicherung
Die Auslandsreise-Krankenversicherung trägt die Kosten für ärztliche Behandlungen im Ausland.
Basistarif
Der Basistarif wird zum 1.1.2009 in der privaten Krankenversicherung eingeführt und ersetzt den bis dahin gültigen Standardtarif.
Beispielrechnung
Als Beispielrechnung wird die Hochrechnung zur Ablaufleistung einer Kapitallebensversicherung bezeichnet.
Beitrag
Als Beitrag wird die zu zahlende Prämie für den gewünschten Versicherungsschutz bezeichnet.
Beitragsanpassung
Beitragsanpassungen sind ein notwendiges Übel in der privaten Krankenversicherung.
Beitragsbemessungsgrenze
Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Verdienstgrenze in der Sozialversicherung.
Beitragsdepot
Als Beitragsdepot wird ein Guthabenkonto bei einer Versicherungsgesellschaft, das eine Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung bedient, bezeichnet.
Beitragsrückerstattung
Beitragsrückerstattung bezeichnet eine jährliche Rückzahlung von nicht verbrauchten Sicherheitsreserven.
Beitragssatz
Der Beitragssatz bezeichnet den prozentualen Anteile des Gehaltes, der an die Sozialversicherung bezahlt wird.
Beleihung
Das Policendarlehen ist eine Alternative zur Kündigung einer bestehenden Lebensversicherung, wenn finanzielle Engpässe auftreten.
BEMA
Die zahnärztlichen Leistungen werden in der GKV anhand des Bewertungsmaßstabes zahnärztlicher Leistungen abgerechnet.
Berufskrankheitenverordnung
Die Berufskrankheitenverordnung (BKV) (Fassung vom 31.10.1997) ist vom Grundsatz her ein Verzeichnis der anerkannten Berufskrankheiten.
Berufsunfähigkeit
Eine Berufsunfähigkeit tritt ein, wenn dem ausgeübte Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr nachgegangen werden kann.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient zum finanziellen Schutz bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit.
Betriebliche Altersversorgung
Die Aufgabe der Betrieblichen Altersversorgung ist die Ergänzung der privaten Vorsorge und der gesetzlichen Rentenversicherung aller Arbeitnehmer.
Betriebliche Altersvorsorge
Die Betriebliche Altersvorsorge umfasst alle fünf Durchführungswege, wie zum Beispiel Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionszusage und Pensionsfonds.
Betriebskennzahlen
Umgangssprachlich wird der Kennzahlenkatalog des PKV Verbandes auch als Betriebskennzahlen bezeichnet.
Betriebskrankenkasse
Online Vergleichsrechner für die gesetzliche Krankenkassen
Betriebskrankenkassen
Infos und Online Vergleichsrechner für die gesetzliche Krankenversicherungen
Bezugsrecht
In der Lebensversicherung legt das Bezugsrecht die Person fest, die zum Empfang von Leistungen aus der Lebensversicherung berechtigt ist.
Bruttoprämie
Die Bruttoprämie einer Versicherung berechnet sich aus der Nettoprämie und den in den Beiträgen beinhalteten Sicherheitsreserven.
BU
BU bezeichnet entweder die Berufsunfähigkeit oder auch die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Deckungskapital
Das Deckungskapital ist ähnlich wie beim Sparbuch, das angesparte Kundenguthaben in der Lebens- oder Rentenversicherung.
Dienstunfähigkeitsversicherung
Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit erweiterter Dienstunfähigkeitsklausel, d.h. auch das Risiko der Beamten dienstunfähig zu werden ist mit versichert.
Direktversicherung
Die Direktversicherung ist ein Durchführungsweg im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), bei der Entgelt in eine Altersversorgung umgewandelt wird.
Direktzusage
Die Pensionszusage bietet den Arbeitgebern eine Möglichkeit Führungskräften eine zusätzliche steuerlich begünstigte Altersversorgung zu bieten
Dynamik
Die Dynamik bietet dem Versicherungsnehmer in der Lebensversicherung oder BU- bzw. Rentenversicherung die Möglichkeit einer Leistungserhöhung ohne einer erneuten Gesundheitsprüfung.
EBM
Der EBM oder Einheitliche Bewertungsmaßstab dient der Abrechnung der Leistungen von Vertragsärzte an Krankenkassenpatienten.
Ehegattennachversicherung
Bei Eheschließung bietet die Ehegattennachversicherung die Möglichkeit, den Ehepartner auch in der privaten Krankenversicherung zu versichern, ohne dass allgemeine oder besondere Wartezeiten zu beachten sind.
Eigenkapitalquote
Eigenkapitalquote
Einmalbeitrag
Der Einmalbeitrag ist eine sehr interessante Möglichkeit, um eine sofort beginnenden Rente zu erhalten.
Eintrittsalter
Das Eintrittsalter berechnet sich zumeist Versicherungsbeginn abzüglich Geburtsjahr.
Erstprämie
Die Erstprämie ist der erste zu zahlende Beitrag für eine neu abgeschlossene Versicherung.
Erwerbsminderungsrente
Die Berufsunfähigkeitsrente der gesetzlichen Rentenversicherung wurde durch die Erwerbsminderungsrente im Jahr 1999 ersetzt.
Erwerbsunfähigkeit
Das Risiko der Erwerbsunfähigkeit kann durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung versichert werden.
Festbetrag
Die gesetzliche Krankenversicherung hat die Ausgaben für Medikamente auf Festbeträge begrenzt.
Folgeprämie
Nach der Zahlung der Erstprämie einer Versicherung werden die weiteren fällig werdenden Beiträge mit Folgeprämie bezeichnet.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Die Fondsgebundene Lebensversicherung bietet zum einen eine Versicherungsleistung für den Todesfall an und legt gleichzeitig den Sparanteil des Beitrags in Wertpapiere an. Damit ist eine Teilnahme an der Entwicklung der Kapitalmärkte mit den damit verbundenen Gewinnchancen sichergestellt.
fondsgebundene Rentenversicherung
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist eine Form der privaten Rentenversicherung, in der die Beiträge der Versicherten nicht festverzinsliche Anlagen investiert, sondern in Investmentfonds.
Formeller Versicherungsbeginn
Der formelle Versicherungsbeginn ist der Zeitpunkt der Annahme des Versicherungsvertrages durch den Versicherer.
Freie Heilfürsorge
Die freie Heilfürsorge ersetzt die 'normale' Krankenversicherung bei Zeit- oder Berufssoldaten.
Gebrauchte Lebensversicherungen
Gebrauchte Lebensversicherungen sind eine sehr lukrative Geldanlage.
Gebührenordnung
Abrechnungen von ärztlichen Leistungen bei privat Krankenversicherten werden auf Grundlage der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstellt.
Gebührenordnung Zahnärzte
Bei Privatpatienten wird die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) als Grundlage für die Abrechnung von zahnärztlichen Leistungen herangezogen.
Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
Seine erbrachten Leistungen rechnet der Heilpraktiker auf Grundlage des Gebührenverzeichnises für Heilpraktiker (GebüH 85) ab.
Gemischte Krankenanstalten
Gemischte Krankenanstalten erbringen nicht nur normale Krankenhausleistungen sondern bieten auch Kuren und Sanatoriumsbehandlungen an..
Generationenvertrag
Die Leistungserbringung in der gesetzlichen Rentenversicherung basiert auf dem Generationenvertrag.
Gerichtsstand
Um eine Klage gegen die Krankenversicherung einreichen zu können ist zumeist erst die Frage nach dem Gerichtsstand zu klären.
Gesellschafter-Geschäftsführer Versorgung
Die Gesellschafter - Geschäftsführer Versorgung bietet sehr interessante Möglichkeiten für die Unternehmen.
gesetzliche Krankenkasse
Die gesetzlichen Krankenkassen bieten den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang in der Krankenversicherung.
gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung.
gesetzliche Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) leistet für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten und versucht die Versicherten durch geeignete Maßnahmen vor diesen Risiken zu schützen.
Gesundheitsfonds
Der Gesundheitsfonds soll die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung reformieren.
Gesundheitsprüfung
Eine Gesundheitsprüfung hilft dem Versicherungsunternehmen das Versicherungsrisikos des Antragstellers oder der versicherten Person zu beurteilen.
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz
Das GKV-WSG ist der offizielle Name der Gesundheitsreform 2007, die das deutsche Gesundheitswesen mit großen Veränderungen beglückt hat.
Heilmittel
Heilmittel sind am einfachsten mit der Bezeichnung physikalische Anwendung zu umschreiben.
Hilfsmittel
Mit Hilfsmitteln entsprechend den Vorschriften der GKV kann der Patient einen gesundheitliches Defizit ausgleichen.
Härtefallregelung
GKV-Versicherte müssen nur Zuzahlungen bis zu einer Belastungsgrenze leisten. Danach greift die Härtefallregelung.
Jahresarbeitsentgeltgrenze
Wer als Arbeitnehmer unter der JAEG verdient ist automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig.
Kassenärztliche Vereinigungen
Wer als Arzt oder Psychotherapeut Krankenkassenpatienten behandeln möchte, benötigt dafür die Zulassung durch eine Kassenärztliche Vereinigung (KV).
Kennzahlenkatalog
Der Kennzahlenkatalog ermöglicht dem Verbraucher einen Einblick in die wirtschaftliche Beschaffenheit des einzelnen Versicherungsunternehmens zu nehmen. Anhand der historischen Daten des Kennzahlenkatalogs kann der Kunde auch die tendenzielle Entwicklung ersehen.
Kindernachversicherung
Kindernachversicherung beinhaltet den vollständigen Versicherungsschutz für das neugeborene Kind, ohne dass Wartezeiten zu beachten sind.
Klassische Lebensversicherung
Die klassische Lebensversicherung ist eine gemischte Lebensversicherung, sowohl der Todesfall als auch der Bereich der Altersversorgung ist mit versichert.
Klinik Card Versichertenkarte
Die Klinik-Card ist die Bestätigung der Krankenversicherung darüber, dass Versicherungsschutz besteht und dem Behandler die Kosten erstattet werden.
Kontrahierung
Der Kontrahierungszwang verpflichtet die private Krankenversicherungswirtschaft einen Antrag auf eine private Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung und etwaige Risikozuschlage anzunehmen.
Kostenübernahmeerklärung
Die Kostenübernahmeerklärung bestätigt dem behandelnden Arzt oder dem Krankenhaus, dass die Behandlungskosten durch die Krankenversicherung getragen werden.
Krankenhaus
Ein Krankenhaus ist als Einrichtung zur ambulanten, teilstationären und stationären Behandlung von kranken und hilfebedürftigen Menschen zu umschreiben.
Krankenhaustagegeld
Die Krankenhaustagegeld-Versicherung leistet für jeden Tag der medizinisch notwendigen stationären Behandlung den vertraglich vereinbarten Tagessatz.
Krankenkasse
Die Krankenkassen sind ein Teil des Sozialversicherungssystems in Deutschland.
Krankenkassen Beitragssätze
Die gesetzliche Krankenversicherung berechnet die Beitragsforderung an ihre Mitglieder anhand der am jeweils zum 1.7. jeden Jahres festgelegten Beitragssätzen.
Krankenkassenbeitrag
Der Krankenkassenbeitrag stellt die Forderung der Krankenversicherung an die Mitglieder dar.
Krankenkassensätze
Beachten Sie hierfür auch Krankenkassen Beitragssätze.
Krankenkassentarife
Krankenkassentarife sind im Rahmen der GKV vorgegeben anhand des SGB. Im Bereich der PKV sind die Kombinationsmöglichkeiten sehr flexibel.
Krankenkassenvergleich
Ein Krankenkassenvergleich ist sinnvoll, um nicht nur die preisgünstigste Krankenkasse sondern auch die leistungsstärkste Krankenkasse zu finden.
Krankentagegeld-Versicherung
Eine Krankentagegeldversicherung sichert den eigenen Lebensstandard bei längerer Krankheit und einhergehender Arbeitsunfähigkeit.
Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung bietet die Übernahme des Kostenrisikos im Gesundheitsbereich.
Krankenversicherung Beamte
Beamte erhalten Leistungen für die Gesundheitsvorsorge von der Beihilfestelle und erhalten die Restkosten von der privaten Krankenversicherung erstattet.
Krankenversicherung DO-Angestellter
Der DO-Angestellte ist ein Arbeitnehmer, der wie ein Beamter in der Krankenversicherung zu sehen ist.
Krankenversicherungspflicht
Die Krankenversicherungspflicht legt fest, wer sich in der privaten Krankenversicherung versichern kann oder in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bleiben muss.
Krankenversicherungsvergleich
Ein Krankenversicherungsvergleich bietet Ihnen die Möglichkeit eine Krankenversicherung mit optimalen Preis-/Leistungsverhältnis zu finden.
Krankenversicherungsvertrag
Der juristische Grundstein für die Krankenversicherung zwischen den Vertragsparteien ist der Krankenversicherungsvertrag, ein Vertrag des bürgerlichen Rechtes.
Krankenzusatzversicherung
Eine Krankenzusatzversicherung bietet Ihnen eine Ergänzung zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, so daß Sie praktisch ohne weitere finanzielle Belastung die optimale Gesundheitsversorgung angedeien lassen können.
Krankheitskostenvollversicherung
Eine private Krankheitskostenvollversicherung übernimmt die anfallenden Krankheitskosten, analog zur gesetzlichen Krankenkasse.
Krankheitskostenzusatzversicherung
Eine Krankheitskostenzusatzversicherung stellt eine Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung dar.
Kuren
Kuren werden nach einer akuten Erkrankung zur Genesung oder auch für die Propylaxe verordnet.
Kurortklausel
Die Kurortklausel in der PKV befreit die Krankenversicherung von der Leistungspflicht für ambulante Behandlungen in einem Kurort oder Heilbad.
Kündigung durch den Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer kann seine Krankenversicherung aus unterschiedlichen Anlässen kündigen.
Kündigung wegen Beitragsanpassung
Aufgrund einer Beitragsanpassung hat der Versicherungsnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Kündigungsrücknahme
Die Kündigungsrücknahme ist an bestimmte Bedingungen geknüpft und auf Antrag durch den Versicherungsnehmer möglich.
Lebensversicherung
Die Lebensversicherung bietet Ihnen die Möglichkeit eine Altersversorgung aufzubauen und auch gleichzeitig Ihre Hinterbliebenen zu versorgen.
Leistungsquote
Die Leistungsquote in der PKV sagt aus, wie viel der Versicherte direkt oder indirekt von seinen Beiträgen wieder zurück erhält.
Materieller Versicherungsbeginn
Der materielle Versicherungsbeginn ist der Zeitpunkt ab dem die Versicherung Leistung für eintretende Schäden erbringt.
Medikamente
Medikamente
Morbidität
Grundsätzlich kann man die Morbidität als Gesundheitsindikator bestimmter Bevölkerungsgruppen bezeichnen.
Musterbedingungen MB KK 94
Die Musterbedingungen (MB/KK 94) sind Vertragsgrundlage in der privaten Krankenversicherung.
Mutterschutz Gesetzliches Beschäftigungsverbot
Das Mutterschutzgesetz beinhaltet ein gesetzliches Beschäftigungsverbot für schwangere Frauen in den letzten sechs Wochen der Schwangerschaft.
Negativliste für Arzneimittel
Mit der Veröffentlichung der Negativliste für Arzneimittel sind die gesetzlichen Krankenkassen von der Leistung für bestimmte Medikamente und Arzneien befreit.
Negativliste für Hilfsmittel
Die Negativliste für Hilfsmittel ist eine Auflistung von Hilfsmitteln, für die die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr leisten muss.
Nettoverzinsung
Die Kennzahl Nettoverzinsung spiegelt die Einkünfte der Versicherungen aus den eigenen Kapitalanlagen wider.
Obliegenheiten
Die Obliegenheiten aus dem Versicherungsvertrag sind die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien aus dem Versicherungsvertrag.
Obliegenheiten Beispiele
Einige Obliegenheiten, die beispielsweise mit Antragsstellung einer Versicherung auf den Versicherungsnehmer zukommen.
Ombudsmann
Der Ombudsmann soll eine unabhängige Schlichtung bei Streitigkeiten aufgrund eines Versicherungsverhältnis sorgen.
Ordentliche Kündigung
Kündigungen eines Versicherungsvertrages sind einmal ordentlich und außerordentlich möglich.
Pensionsfonds
Pensionsfonds sind ein Durchführungsweg im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung.
Pensionskasse
Die Pensionskasse ist einer der fünf Durchführungswege der bAV.
Pflegebedürftigkeit
Der Grad der Pflegebedürftigkeit ist Grundlage für die Leistungen der Pflegeversicherung.
Pflegegutachten
Ein Pflegegutachten dient zur Beurteilung der Pflegebedürftigkeit eines Patienten und wird durch einen Gutachter erstellt.
Pflegekassen
Pflegekassen sind die Leistungserbringer in der Sozialen Pflegeversicherung und zeitgleich die Träger der sozialen Pflegeversicherung.
Pflegestufe
Eine Pflegestufe wird dem Pflegebedürftigen aufgrund des Gutachtens zugestanden. Dieses Gutachten ist Grundlage für die Erlangung einer Pflegestufe.
PKV-Verband der privaten Krankenversicherung
Die zentrale Organisation der privaten Krankenversicherungswirtschaft ist der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband).
Portabilität
Protabilität bedeutet die Mitnahme von angesparten Rückstellungen zu einer neuen Versicherung. Wichtig ist die bei der PKV oder auch der betrieblichen Altersvorsorge.
private Krankenkasse
Finden Sie hier Informationen unter private Krankenversicherung
Private Krankenversicherung Beitragsbemessungsgrenze
Nur wer über die Beitragsbemessungsgrenze für die private Krankenversicherung verdient kann aus der GKV in die private Krankenversicherung wechseln.
private Krankenvollversicherung
Weitere Ausführungen erhalten Sie unter private Krankenversicherung.
private Krankenzusatzversicherung
Sie finden ausführliche Informationen unter Krankenzusatzversicherung
private Pflegeversicherung
Die private Pflegeversicherung ist für alle privat Krankenvoll-Versicherten laut SGB XI eine Pflichtversicherung.
Private Rentenversicherung
Die private Rentenversicherung dient zur Ergänzung der gesetzlichen Rentenversicherung, um den Lebensstandart auch im Alter erhalten zu können.
private Zusatzkrankenversicherung
Sie finden ausführliche Informationen unter Krankenzusatzversicherung
Rehabilitation
Die Rehabilitation dient zur Wiedererlangung der vollen Erwerbsfähigkeit nach einer Krankheit oder einem Unfall.
Rentenversicherung
Siehe auch Private Rentenversicherung
RfB-Quote
Die RfB-Quote zeigt auf, wieviele Rückstellungen der Versicherer im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen für Beitragsentlastungen gebildet hat.
Riester-Rente
Die Riester-Rente ist ein private Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird
Risikostrukturausgleich
Risikostrukturausgleich
Risikozuschlag
Risikozuschläge sind das Ergebnis der Gesundheitsprüfung bei Antragsstellung einer Krankenversicherung.
Rückdeckungsversicherung
Die Rückdeckungsversicherung dient dazu, das Bilanzierungsrisiko bei einer Pensionszusage aus dem Unternehmen auszulagern.
Rückdeckungsversicherung zur Direktzusage
siehe auch Rückdeckungsversicherung
Rückdeckungsversicherungen
Mehr Infos erhalten Sie unter Rückdeckungsversicherung
Rückversicherung
Die Rückversicherung soll Versicherungsgesellschaften gegen das finanzielle Risiko aus einem versicherten Einzelrisiko absichern.
Rürup-Rente
Seit 2005 gibt es neben der Riester-Rente auch noch die staatlich geförderte Basisrente, besser bekannt unter der Bezeichnung Rürup-Rente.
Sachleistungsprinzip
Die gesetzliche Krankenversicherung erbringt die Leistungen in der Krankenversorgung nach dem Sachleistungsprinzip.
Sachversicherung
Unter Sachversicherung versteht man die Versicherungsarten, welche dem Versicherungsschutz von Sachen und Werten und der Gefahrenabwehr von Haftungsrisiken dienen.
Sanatorium
Der Begriff Sanatorium (Heilanstalt) ist ein anderer Terminus für Kurklinik oder ein Kurbad
Sanatoriumsbehandlung
Eine Sanatoriumsbehandlung ist von der therapeutischen Ausrichtung ähnlich einer Kur zu sehen.
Schadenminderungspflicht
Der Schadenminderungspflicht muss im Schadensfall Folge geleistet werden.
Schadenquote
Die Schadenquote verdeutlicht, wie groß der Anteil der Beitragseinnahmen einer Versicherung direkt in Schadenszahlungen verwendet werden.
Schadenrichtlinie
Die Schadenrichtlinie gibt vor, in welchem rechtlichen Rahmen die einzelne Versicherungsgesellschaft sich bewegen darf.
Schadensregulierung
Die Schadensregulierung umfasst den Vorgang im Schadensfall von der Feststellung des Versicherungsfalls bis hin zur Leistungszahlung.
Selbstbeteiligung
Die Selbstbeteiligung legt vertraglich die Zuzahlung fest, die der Versicherte im Fall der Fälle, sprich wenn Leistungen anfallen, selbst zu zahlen hat.
Selbstständige Tätigkeit
Eine selbstständige Tätigkeit liegt vor, wenn der überwiegende Teil der Arbeitskraft durch die selbstständige Tätigkeit beansprucht wird.
Solidaritätsprinzip
Vom Solidaritätsprinzip wird in der der Sozialversicherung gesprochen und umschreibt das Leistungsprinzip in der Sozialversicherung in Deutschland.
Solvabilität
Unter dem Begriff Solvabilität ist das Verhältnis zwischen den Beitragseinnahmen, dem Aufkommen von Schäden und dem Eigenkapital einer Versicherungsgesellschaft zu verstehen.
Soziale Pflegeversicherung
Die Soziale Pflegeversicherung wird ausgelöst, sobald jemand in der Gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied wird. Dies ist rechtlich im Sozialgesetzbuch XI festgehalten.
Sozialgesetzbuch
In dem einzelnen Sozialgesetzbuch (SGB) wird die Vielzahl von unterschiedlichen Sozialversicherungsgesetzen zusammengefasst.
Sozialstation
In Sozialstationen werden soziale und pflegerische Dienste durch Fachkräfte auf regionaler und lokaler Ebene angeboten .
Sozialversicherung
Die Sozialversicherung gliedert sich zwischen den einzelnen Versicherungszweigen nach dem Sozialgesetzbuch auf.
Sozialversicherungsabkommen
Als Sozialversicherungsabkommen wird der Vertrag zweier Sozialversicherungsträgern aus unterschiedlichen Nationen bezeichnet. In dem Sozialversicherungsabkommen werden die Leistungen für die Angehörigen des jeweils anderen Sozialversicherungsträger zugesagt.
Sozialversicherungsträger
Sozialversicherungsträger erbringen vom Grundsatz her Leistungen der sozialen Sicherheit.
Sparanteil
Als Sparanteil wird der Teil des Beitrags der PKV bezeichnet, welcher zur Beitragssenkung im Alter angespart wird.
Spartentrennung
Die Spartentrennung bedeutet, dass Versicherungsunternehmen die Versicherungszweige wirtschaftlich trennen müssen
Standardtarif
Standardtarife sind in der privaten Krankenversicherung zwingend vorgeschrieben und entsprechen dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenkasse.
Standardversicherung für Rentner
Wenn sich ein Rentner oder Pensionär in dem noch bis Jahreswechsel 2009 in dem bis dahin geöffneten Standard versichert so versteht man darunter im Fachjargon die Standardversicherung für Rentner.
Stationäre Zusatzversicherung
Die private Krankenversicherung bietet den gesetzlich Krankenversicherten die Möglichkeit sich in der stationären Versorgung privatärztliche Behandlung und eine gesonderte Unterbringung angedeihen zu lassen.
Sterbegeld
Mit unserem Vergleich für Sterbegeldversicherungen finden Sie schnell und online die besten Sterbegeldversicherungen.
Sterbegeldversicherung
Die Sterbegeldversicherung dient dazu, das finanzielle Risiko einer Beerdigung zu versichern.
Sterbegeldversicherungen
siehe auch Sterbegeldversicherung
Subsidiarität
Die Subsidiarität bestimmt, welcher Leistungsträger zuerst in Anspruch genommen wird und welche Reihenfolge bei der Inanspruchnahme der weiteren Leistungsträger befolgt wird.
Tarif
In einem Tarif werden die detaillierten Leistungen einer Versicherungsart, gegliedert nach den versicherten Risiken, festgehalten.
Tarifwechsel
Tarifwechsel ist der hausinterne Wechsel von Versicherungstarifen. Üblich ist dies im Rahmen der privaten Krankenversicherung
Technischer Beginn
Der technische Beginn ist der Zeitpunkt, ab dem der Versicherungsnehmer zur Beitragszahlung der Prämien für die Versicherung verpflichtet ist.
Teilstationäre Behandlung
Patienten die sich unter 24 Stunden im Krankenhaus in stationärer Heilbehandlung befinden, unterziehen sich einer teilstationäre Therapie.
Unfall
Die Allgemeinen Unfallbedingungen (AUB 99) sprechen von einem Unfall, wenn ein plötzliches, von außen auf den Körper wirkendes Ereignis einen bleibende, unfreiwillige Gesundheitsschädigung zur Folge hat. Dies nennt man auch die PAUG Formel.
Unterhaltssicherung
Das Unterhaltssicherungsgesetz (USG) regelt die Unterhaltspflicht der Bundesrepublik gegenüber von Wehrpflichtigen und deren Familienangehörigen.
Verbandmittel
Verbandmittel sind in der PKV medizinische Produkte, die hauptsächlich zur akuten und präventiven Versorgung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen dienen.
Verbraucherinformation
Die Verbraucherinformationen müssen seit dem 1. Januar 1995 zusammen mit den Versicherungsbedingungen bereits beim Vertragsabschluss ausgehändigt werden.
Vergleich Krankenversicherung
weitere Informationen erhalten Sie unter Krankenversicherungsvergleich.
Vergleich Private Krankenversicherungen
siehe auch Krankenversicherungsvergleich
Vermittler
Vermittler sind alle Personen, die Versicherungsverträge vertreiben und auch die notwendigen Erlaubnis entsprechend Versicherungsvermittlungsverordnung haben.
Vermittlungsagent
Unter dem Vermittlungsagent ist der Versicherungsvermittler anzusiedeln, welcher von der Versicherungsgesellschaft allerdings nicht mit einer Abschlussvollmacht ausgestattet wurde.
Versicherer
Unter dem Begriff Versicherer versteht man ein Versicherungsunternehmen oder eine Versicherungsgesellschaft.
Versicherte Person
Die Versicherte Person ist berechtigt Leistungen aus einem Versicherungsvertrag zu erhalten. Die Versicherung trägt das Kostenrisiko der versicherten Person.
Versichertenkarte
Die Versichertenkarte dient dem gesetzliche krankenversicherten Patienten als Nachweis für eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse.
Versicherungen Berufsanfänger
Da Berufsanfänger noch praktisch keine Leistungen von den gesetzlichen Versicherungen erhalten, ist es sinnvoll die Bereiche Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenversicherung und Altersversorgung privat zu versichern.
Versicherungsagent
Der Versicehrungsagent ist ein selbstständiger Handelsvertreter entsprechend § 84 HGB.
Versicherungsanstalten
Die Sozialversicherung gliedert sich in die verschiedenen Versicherungsanstalten. Dazu gehören die gesetzlichen Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung.
Versicherungsaufsicht
Die Versicherungswirtschaft unterliegt der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin genannt.
Versicherungsaufsichtsgesetz
Im Versicherungsaufsichtsgesetz, kurz VAG, ist die Aufsicht in Deutschland über die Versicherungsunternehmen geregelt.
Versicherungsbeginn
Im Begriff Versicherungsbeginn sind drei unterschiedliche Zeitpunkte im Zusammenhang mit dem Beginn einer Versicherung beinhaltet.
Versicherungsbestand
Der Versicherungsbestand einer Versicherungsgesellschaft ist die Summe aller Versicherungsverträge.
Versicherungsfachmann
Versicherungsfachmann/-fachfrau (BWV) ist die Mindestqualifikation für Versicherungsvertreter im Versicherungsvertrieb.
Versicherungsfall
Ein Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung nach einem Unfall oder einer Krankheit.
Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote
Die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote spiegelt den wirtschaftlichen Erfolg eines Versicherungsunternehmen wider.
Versicherungsmakler
Der Versicherungsmakler übernimmt die Vermittlung von Versicherungsverträgen zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmern. Man kann den Versicherungsmakler als Handelsmakler bezeichnen.
Versicherungsmedizinischer Zuschlag
Ein versicherungsmedizinischer Zuschlag wird vereinbart, sobald die Risikobeurteilung ein erhöhtes Gesundheitsrisiko in der privaten Krankenversicherung sieht.
Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer ist eine Partei des Versicherungsvertrages und somit direkter Anspruchsteller an das Versicherungsunternehmen.
Versicherungsperiode
Entsprechend des §9 VVG ist die Versicherungsperiode der Zeitraum, nach welchem die zu zahlenden Prämien berechnet werden.
Versicherungspflicht Azubis
Wenn nach dem Berufsbildungsgesetz eine Ausbildungsstelle aufgenommen wird, so sind die Auszubildenden versicherungspflichtig.
Versicherungspflicht bei Arbeitnehmern
Arbeitnehmer sind zumeist in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig, ausser es werden bestimmte Kriterien für die Befreiung von der Versicherungspflicht erfüllt.
Versicherungspflicht bei Rentnern
Rentner sind während des Bezugs einer gesetzlichen Rente in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) versicherungspflichtig.
Versicherungspflicht bei Studenten
Die Versicherungspflicht für Studenten wird ausgelöst, sobald ein Studium an einer Hochschule aufgenommen wird.
Versicherungspflicht GKV
Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis sind vom Grundsatz her versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Versicherungspflicht Praktikanten
Für Praktikanten gilt in der gesetzlichen Krankenversicherung eine speziell geregelte Versicherungspflicht.
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung
Die Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung definiert, ob sich ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern muss oder nicht.
Versicherungsschein
Die Police oder Versicherungsschein genannt wird bei Vertragabschluss und Annahme des Antrags dem Versicherungsnehmer durch das Versicherungsunternehmen ausgestellt.
Versicherungsschutz
Der Versicherungsschutz umfasst die vertraglich festgehaltenen Leistungsaussagen der Versicherungsgesellschaft. Im Gegenzug zu dem gewährten Versicherungsschutz stehen natürlich die Pflichten der Kunden wie beispielsweise die Zahlung der Versicherungsprämien.
Versicherungsunternehmen
Jedes Unternehmen, das gewerblich Versicherungsgeschäft betreibt wird unter dem Begriff Versicherungsunternehmen zusammengefasst. Als rechtlicher Rahmen gilt das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG).
Versicherungsvermittler
Der Begriff Versicherungsvermittler umfasst die gängigen Vertriebswege im Versicherungsgewerbe. Dies geht von dem klassischen Versicherungsvertreter über den Versicherungsmakler bis hin zum Versicherungsberater.
Versicherungsvertrag
Mit dem Versicherungsvertrag werden die Rechte und Pflichten sowohl der Versicherung als auch die des Versicherungskundens festgehalten.
Versicherungsvertragsgesetz
Das VVG (Versicherungsvertragsgesetz) legt die Rechte und Pflichten sowohl der Versicherungsgesellschaften als auch der Versicherten fest.
Versicherungsvertreter
Ein Versicherungsvertreter ist zumeist ein abhängiger Einfirmenverteter nach § 84 HGB. Die berufliche Stellung ist die eines selbstständigen Handelsvertreters.
Versorgungsempfänger
Versorgungsempfänger sind Beamte, welche keine Bezüge erhalten sondern vielmehr Pensionen. Dadurch verändert sich in der Beihilfe auch der Anspruch.
Vertragsarzt Kassenarzt
Wenn ein Arzt zur Behandlung von sozialversicherten Patienten bevollmächtigt ist, so wird er als Vertragsarzt oder Kassenarzt bezeichnet.
Vertragsbeginn formeller Beginn
Unter dem Begriff formeller Beginn oder Vertragsbeginn versteht man im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
Vertreter
Der selbstständige Handelsvertreter nach § 84 HGB oder der klassische Versicherungsvertreter wird als Vertreter bezeichnet.
Verwaltungskosten
In der PKV zählen u.a. die Personal- und Werbungskosten zu den Verwaltungskosten.
Verwaltungskostenquote
Die Verwaltungskostenquote im Bereich der PKV beschreibt, wieviel die Verwaltung der Verträge eines Krankenversicherers in Relation zu der Summe der Beitragseinnahmen kostet.
Verwendungsquote
Die Überschussverwendungsquote zeigt die wirtschaftlichen Erfolge einer Versicherungsgesellschaft an.
Vollversicherung
Die private Krankheitskosten-Vollversicherung umfasst die drei Leistungsbereiche (ambulant, stationär und dental) und setzt sich entweder aus Bausteintarifen oder Konmpakttarifen zusammen.
Vorsorgeversicherungen für Berufs- und Dienstunfähigkeit
siehe auch Berufsunfähigkeitsversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung
Vorversicherung
Die Vorversicherung ist vor allem bei der Anrechnung oder Erlass der Wartezeiten wichtig. Als Vorversicherung bezeichnet man die PKV, welche durch die neu abgeschlossene Krankenversicherung ersetzt wird.
VSt
Für Schadens- und Unfallversicherungen gilt seit Januar 2007 ein Versicherungssteuersatz von 19 Prozent. Beiträge für die Lebens- oder Krankenversicherung sind von der Versicherungssteuer ausgenommen.
Wahlleistungen
Wahlleistungen werden zusätzlich zu den 'normalen' Krankenhausleistungen erbracht und werden vertraglich mit dem Krankenhaus vereinbart. Die private Krankenversicherung übernimmt, wenn die Wahlleistungen im Rahmen der PKV versichert wurden, die Kosten.
Wahltarif
Wahltarife sollen Besserverdienende zum Verbleib in der Gesetzlichen Krankenversicherung verleiten und bieten dafür Beitragsvergünstigungen an.
Wartezeiten
Wartezeiten in der PKV sind als Karenzzeit zu betrachten. Das bedeutet, dass die private Krankenversicherung erst nach einem gewissen Zeitraum in die Leistung eintritt.
Wehrpflicht
Während der Wehrpflicht übernimmt die freie Heilfürsorge des Bundes die Kosten im Krankheitsfall.
Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht für Versicherungsverträge ist seit dem 1.Januar 1991 wirksam, wenn der Versicherungsvertrag mindestens ein Jahr läuft.
Widerspruchsrecht
Der Versicherungsnehmer kann bei Vertragsabschluss entsprechend §5 a VVG widersprechen.
Überschussbeteiligung
Die Überschussbeteiligung definiert die im VAG vorgesehenen Beteiligungen der Versicherungsnehmer an den erwirtschafteten Überschüssen der privaten Krankenversicherung.
Zahlungsverzug
Das Mahnverfahren nach §39 VVG kann nur aufgrund eines Zahlungsverzuges eingeleitet werden.
Zillmerung
Die Zillmerung ist ein Begriff aus der Versicherungsmathematik, welcher die Umlage der Abschlusskosten auf die ersten Versicherungsjahre einer Lebensversicherung .
Zusatzkrankenversicherung
Siehe Krankenzusatzversicherung
Zusatzversicherung
Mit einer Zusatzversicherung kann man für die Risiken einer Berufsunfähigkeit Vorsorge treffen.
Zuzahlung gesetzliche Krankenversicherung GKV
Seit Anfang 2004 müssen die in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten für medizinische Leistungen Zuzahlungen erbringen.
Änderung der AVB
Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen müssen durch den Versicherten akzeptiert werden. Der Versicherte hat ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Auch FINANZtest SPEZIAL empfiehlt "Altersvorsorge im Betrieb"

Titelbild der FINANZtest 10/2004: Altersvorsorge im Betrieb

Mit der staatlichen Förderung lohnt sich betriebliche Altersvorsorge auf jeden Fall. Doch viele verschenken Geld, weil sie vorhandene Angebote nicht nutzen oder weil ihr Betrieb nichts anbietet. Dieses Spezial zeigt Mitarbeitern und Chefs den besten Weg zur Betriebsrente.

Einfach das Anfrageformular ausfüllen und Sie erhalten kompetente Beratung mit Ihrem individuellen Angebot der passenden betrieblichen Altersversorgung.

Stand: 11.02.2012
© versicherungguenstig.com

Stichwortverzeichnis Versicherung: Begriffe der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung (PKV)Stichwortverzeichnis Versicherung: Begriffe für die gesetzliche und private Krankenversicherung