Stichwortverzeichnis Versicherung

Stichwortverzeichnis Versicherung

3 Jahres Frist
Angestellte beziehungsweise Arbeitnehmer können sich seit dem 2.2.2006 erst dann in der privaten Krankenversicherung ( PVK ) versichern, wenn das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt und in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren überstiegen hat.
Abdingung
Als Abdingung wird eine Vereinbarung zwischen dem behandelnden Arzt und einem Privatpatienten bezeichnet.
Ablaufleistung
Die Ablaufleistung einer kapitalbildenden Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung ist der Betrag, der bei Vertragsende des Vertrages an den Versicherungsnehmer oder Bezugsberechtigten ausgeschüttet wird.
Abschlusskosten
Abschlusskosten sind einmalige Aufwendungen beim Vertragsabschluss.
Abschlusskosten Krankenversicherung
Abschlusskosten entstehen im Bereich der privaten Krankenversicherung bei Neugeschäft durch anfallende Provisionen, durch die Bearbeitung des Antrags und die Risikoprüfung.
Abschlusskostenquote
Die Abschlusskostenquote geht zusammen mit der Schadensquote und auch der Verwaltungskostenquote in die versicherungswirtschaftliche Ergebnisquote ein.
Abschlussprovision
Der Begriff Abschlussprovision bezeichnet die Bezahlung für die vermittelte Versicherung, sprich den Geschäftsabschluss.
Absicherung für den Sterbefall
Eine Absicherung für den Sterbefall ist zur Hinterbliebenenversorgung sinnvoll.
Abtretung
Als Abtretung oder auch Zession bezeichnet man die Übertragung einer Forderung von einem Gläubiger auf einen anderen.
Akupunktur
Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, und in der PKV zumeist unter dem Begriff alternative Heilmethoden in den Tarifbeschreibungen angesiedelt.
Alkoholklausel
Die Alkoholklausel besagt laut MB/KT94 dass eine Krankentagegeld-Versicherung frei von Leistungen ist, wenn Alkohol-Abusus im kausalen Zusammenhang zu dem Versicherungsfall steht.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen oder auch kurz AGB genannt beinhalten für eine Anzahl von Verträgen aufgestellte 'typisierte' Bedingungen.
Allgemeine Krankenhausleistungen
Als allgemeine Krankenhausleistungen werden im Bereich der Krankenversicherung die medizinisch indizierten Leistungen im Rahmen der stationären Behandlung bezeichnet.
Allgemeine Versicherungsbedingungen
In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sind die Rechte und Pflichten der Versicherungsgesellschaft und des Versicherungsnehmers festgelegt.
Allgemeine Versicherungsbedingungen kapitalbildende Lebensversicherung
Die allgemeinen Versicherungsbedingungen der kapitalbildenden Lebensversicherung regeln die Rechte und Pflichten der beiden Vertragsparteien, des Versicherungsnehmers und des Versicherungsunternehmens.
Altersarmut
Als Altersarmut die Folgen der immer häufiger anzutreffende zu geringen Altersrente bezeichnet.
Altersvorsorge
Die Altersvorsorge dient zur Sicherung des Lebensstandarts im Rentenalter.
Altersvorsorgeversicherung
Eine Altersvorsorgeversicherung baut eine zusätzliche private Rente auf.
Alterungsrückstellung
Die Alterungsrückstellung wird von den Versicherungsgesellschaften investiert und späterhin zur Senkung von etwaigen Beitragsanpassungen der älteren Versicherten verwendet.
Alterungsrückstellungsquote
In der PKV stellt die Alterungsrückstellungsquote dar, in welchem Verhältnis die vorhandenen Alterungssrückstellungen zu den Beitragseinnahmen stehen
Ambulante Behandlung
Als ambulante Behandlung wird in den Tarifen der privaten Krankenversicherung die vom Arzt in der Arztpraxis, in der Wohnung des einzelnen Patienten oder im jeweiligen Krankenhaus verrichtete Heilbehandlung bezeichnet.
Ambulante Ergänzungsversicherung
Für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse und deren Familienangehörige besteht die Möglichkeit, Behandlungskosten welche durch die GKV nicht (mehr) übernommen werden, durch eine ambulante Ergänzungsversicherung abzudecken.
Anfechtung
Die Versicherungsgesellschaft kann die Annahme eines Versicherungsvertrages anfechten. Dies bedeutet dass der Versicherungsvertrag von Anfang an für nichtig erklärt wird.
Angeborene Leiden
Ein wichtiger Punkt im Rahmen der Kindernachversicherung sind angeborene Leiden und Geburtsanomalien.
Anlassbezogenheit
Anlassbezogenheit Vermittlerrecht
Annahme
Die Annahme eines Versicherungsantrages ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung.
Annahmeerklärung
In der privaten Krankenversicherung ist die Annahmeerklärung eine Bestätigung der Krankenversicherungsgesellschaft, dass er den Antrag zu den vereinbarten Konditionen angenommen wurde.
Annexvertrieb
Gewerbetreibende, die nebenberuflich Versicherungen als Nebenleistungen anbieten, wie z.B. Reisebüros etc., bezeichnet man als Annexvertrieb.
Anrechnungsbetrag
In der privaten Krankenversicherung ist der Anrechnungsbetrag der Gegenwert der für den Versicherungsnehmer bereits gebildeten Alterungsrückstellung.
Anschlussheilbehandlung
Unter dem Begriff Anschlussheilbehandlungen sind stationäre Rehabilitationsmaßnahmen zu verstehen, die sich unmittelbar an eine stationäre Behandlung anschließen.
Anthroposophische Medizin
Als anthroposophische Medizin wird eine Heilkunst bezeichnet, welche die 'klassische' Schulmedizin und Geisteswissenschaft kombiniert.
Antrag Ablehnung
Dem Versicherungsunternehmen ist es überlassen, einen Antrag anzunehmen oder auch den Antrag mit einer Ablehnung zurückzuweisen.
Anzeigepflicht
Die Anzeigepflicht hilft der Versicherungsgesellschaft das zu versichernde Risiko einzuschätzen und zu kalkulieren.
Arbeitgeberbescheinigung
Die Arbeitgeberbescheinigung wird von der gesetzlichen oder auch der privaten Krankenversicherung an die Versicherten augestellt, damit der Arbeitgeber die Höhe des Arbeitgeberzuschusses berechnen können.
Arbeitsunfähigkeit
Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass die Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall vorübergehend eingeschränkt ist.
Arglistige Täuschung
Arglistige Täuschung im Versicherungsantrag kann zur Anfechtung des Vertrages führen.
Ausbildungsversicherung
Die Ausbildungsversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung, mit der die Ausbildung eines Kindes finanziell abgesichert werden kann.
Auslandsreise-Krankenversicherung
Die Auslandsreise-Krankenversicherung trägt die Kosten für ärztliche Behandlungen im Ausland.
Basistarif
Der Basistarif wird zum 1.1.2009 in der privaten Krankenversicherung eingeführt und ersetzt den bis dahin gültigen Standardtarif.
Beispielrechnung
Als Beispielrechnung wird die Hochrechnung zur Ablaufleistung einer Kapitallebensversicherung bezeichnet.
Beitrag
Als Beitrag wird die zu zahlende Prämie für den gewünschten Versicherungsschutz bezeichnet.
Beitragsanpassung
Beitragsanpassungen sind ein notwendiges Übel in der privaten Krankenversicherung.
Beitragsbemessungsgrenze
Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Verdienstgrenze in der Sozialversicherung.
Beitragsdepot
Als Beitragsdepot wird ein Guthabenkonto bei einer Versicherungsgesellschaft, das eine Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung bedient, bezeichnet.
Beitragsrückerstattung
Beitragsrückerstattung bezeichnet eine jährliche Rückzahlung von nicht verbrauchten Sicherheitsreserven.
Beitragssatz
Der Beitragssatz bezeichnet den prozentualen Anteile des Gehaltes, der an die Sozialversicherung bezahlt wird.
Beleihung
Information zur Beleihung einer Lebensversicherung (Policendarlehen)
BEMA
Der Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen (BEMA) ist die Basis für die Abrechnung zahnärztlicher Leistungen in der GKV.
Berufskrankheitenverordnung
In der Berufskrankheitenverordnung (BKV) (Fassung vom 31.10.1997) sind die anerkannten Berufskrankheiten festgehalten und definiert.
Berufsunfähigkeit
Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der erlernte oder der derzeit ausgeübte Beruf aufgrund einer Erkrankung nicht mehr ausgeübt werden kann.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient zum finanziellen Schutz bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit.
Betriebliche Altersversorgung
Die Aufgabe der Betrieblichen Altersversorgung ist die Ergänzung der privaten Vorsorge und der gesetzlichen Rentenversicherung aller Arbeitnehmer.
Betriebliche Altersvorsorge
Die Betriebliche Altersvorsorge umfasst alle fünf Durchführungswege, wie zum Beispiel Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionszusage und Pensionsfonds.
Betriebskennzahlen
Der Begriff Betriebskennzahlen steht als alternative Bezeichnung für den Kennzahlenkatalog des PKV Verbandes.
Betriebskrankenkasse
Online Vergleichsrechner für die gesetzliche Krankenkassen
Betriebskrankenkassen
Infos und Online Vergleichsrechner für die gesetzliche Krankenversicherungen
Bezugsrecht
Das Bezugsrecht ist die vertragliche Vereinbarung, wer die Leistungen einer Lebensversicherung im Versicherungsfall erhält.
Bruttoprämie
Als Bruttoprämie wird die Summe aus Nettoprämie zuzüglich der in die Versicherungsprämie eingerechneten Sicherheitsreserven für den Versicherungsschutz bezeichnet.
BU
BU ist die Abkürzung für Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch Berufsunfähigkeit
Deckungskapital
Als Deckungskapital wird das Kundenguthaben in einer Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung bezeichnet.
Dienstunfähigkeitsversicherung
Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit erweiterter Dienstunfähigkeitsklausel, d.h. auch das Risiko der Beamten dienstunfähig zu werden ist mit versichert.
Direktversicherung
Die Direktversicherung ist ein Durchführungsweg im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), bei der Entgelt in eine Altersversorgung umgewandelt wird.
Direktzusage
Die Pensionszusage bietet den Arbeitgebern eine Möglichkeit Führungskräften eine zusätzliche steuerlich begünstigte Altersversorgung zu bieten
Dynamik
Die Dynamik ist eine turnusmäßige Erhöhung sowohl der Beiträge als auch der Versicherungssumme eines Vertrages.
EBM
Ähnlich wie die Gebührenordnung für Ärzte ist der EBM ein Verzeichnis, anhand dessen ambulante Leistungen der Vertragsärzte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet werden.
Ehegattennachversicherung
In der PKV entfallen die allgemeine Wartezeit für den Ehegatten einer seit mindestens drei Monaten versicherten Person, wenn eine gleichartige private Krankenversicherung innerhalb von zwei Monaten nach der Eheschliessung beantragt wird.
Eigenkapitalquote
Eigenkapitalquote
Einmalbeitrag
Mit einem Einmalbeitrag wird, wie der Name schon sagt, der Beitrag in eine sofort beginnende Rente in einer Summe bezahlt.
Eintrittsalter
Das Eintrittsalter beziffert das Alter der versicherten Person bei Vertragsbeginn.
Erstprämie
Die Erstprämie ist die Zahlung des ersten Beitrags einer Versicherung nach Vertragsschluss und bei Versicherungsbeginn.
Erwerbsminderungsrente
Die Erwerbsminderungsrente löst nach der Rentenreform 1999 die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente und Erwerbsunfähigkeitsrente ab.
Erwerbsunfähigkeit
Die Erwerbsunfähigkeit tritt ein, wenn die Arbeitskraft entweder durch Krankheit oder Unfall dauerhaft ausfällt.
Festbetrag
Als Festbetrag wird der Betrag bezeichnet, den die gesetzliche Krankenversicherung maximal für ein Medikament bezahlt.
Folgeprämie
Die Folgeprämie bezeichnet den regelmäßig zu bezahlenden Beitrag nach dem Beginn der Versicherung und Zahlung der Erstprämie.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Die Fondsgebundene Lebensversicherung bietet zum einen eine Versicherungsleistung für den Todesfall an und legt gleichzeitig den Sparanteil des Beitrags in Wertpapiere an. Damit ist eine Teilnahme an der Entwicklung der Kapitalmärkte mit den damit verbundenen Gewinnchancen sichergestellt.
fondsgebundene Rentenversicherung
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist eine Form der privaten Rentenversicherung, in der die Beiträge der Versicherten nicht festverzinsliche Anlagen investiert, sondern in Investmentfonds.
Formeller Versicherungsbeginn
Der formelle Versicherungsbeginn ist der Zeitpunkt des rechtlich für Versucherungsnehmer und Versicherungsgesellschaft bindenden Vertragsabschlusses.
Freie Heilfürsorge
Die freie Heilfürsorge ist eine kostenlose Krankenversorgung für Angehörige des öffentlichen Dienstes, z.B. Zeit- und Berufssoldaten, Beamte des Bundesgrenzschutz, Polizei.
Gebrauchte Lebensversicherungen
Der Verkauf einer Kapitallebensversicherung ist die sinnvollere Alternative zur Kündigung einer Lebensversicherung. In diesem Zusammenhang spricht man von gebrauchten Lebensversicherungen oder Zweitmarkt-Policen.
Gebührenordnung
Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist ein Verzeichnis, in dem die Gebühren und Entgelte für ärztliche Leistungen zusammengefasst sind.
Gebührenordnung Zahnärzte
Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) regelt die Abrechnung für zahnärztliche Leistungen.
Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
Die Leistungen eines Heilpraktikers werden zumeist entsprechend Gebührenverzeichnises für Heilpraktiker (GebüH 85) abgerechnet.
Gemischte Krankenanstalten
Als gemischte Krankenanstalten werden Krankenhäuser bezeichnet, die neben den üblichen Krankenhausleistungen auch Kuren und Sanatoriumsbehandlungen durchführen.
Generationenvertrag
Der Generationenvertrag ist die Grundlage der gesetzlichen Rentenversicherung.
Gerichtsstand
Der Gerichtsstand für Klagen gegen eine private Krankenversicherung ist im § 17 MB/KK 94 beziehungsweise MB/KT 94 geregelt.
Gesellschafter-Geschäftsführer Versorgung
Die Gesellschafter - Geschäftsführer Versorgung bietet sehr interessante Möglichkeiten für die Unternehmen.
gesetzliche Krankenkasse
siehe auch gesetzliche Krankenversicherung
gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung. In Deutschland gibt es insgesamt 534 voneinander unabhängige gesetzliche Krankenkassen (Stand 12/2000).
gesetzliche Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) ist einer der Versicherungszweig in der deutschen Sozialversicherung.
Gesundheitsfonds
Der Gesundheitsfonds ist das Herzstück des GKV-WSG.
Gesundheitsprüfung
Die Gesundheitsprüfung dient dem Versicherungsunternehmen zur Einschätzung des persönlichen Versicherungsrisikos des Antragstellers oder der versicherten Person.
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz
Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) ist der zweite Schritt nach dem GKV-Modernisierungsgesetz, um den Wettbewerb die Qualität und die Wirtschaftlichkeit im deutschen Gesundheitswesen zu stärken.
Heilmittel
Unter dem Begriff Heilmittel versteht man physikalische Leistungen.
Hilfsmittel
Hilfsmittel sind laut Sozialgesetzbuch SGB V § 33 Hörhilfen, Körperersatzstücken, orthopädischen und anderen Hilfsmitteln, welche im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen.
Härtefallregelung
GKV-Versicherte müssen nur Zuzahlungen bis zu einer Belastungsgrenze leisten. Danach greift die Härtefallregelung.
Jahresarbeitsentgeltgrenze
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) oder auch Versicherungspflichtgrenze bestimmt, ob jemand versicherungspflichtig oder freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist.
Kapitallebensversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung. In Deutschland gibt es insgesamt 534 voneinander unabhängige gesetzliche Krankenkassen (Stand 12/2000).
Kassenärztliche Vereinigungen
Alle Ärzte und Psychotherapeuten, die eine Zulassung zur ambulanten Behandlung von Kassenpatienten haben, gehören einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) an.
Kennzahlenkatalog
Die Unternehmenskennzahlen oder auch Kennzahlenkatalog genannt dienen dazu, die Leistungsfähigkeit einzelner Versicherungsgesellschaften im PKV Bereich besser beurteilen zu können.
Kindernachversicherung
Die allgemeinen und besonderen Wartezeiten entfallen bei der Nachversicherung von Neugeborenen und der Versicherungsschutz beginnt (technischer Beginn) am Ersten des Geburtsmonats. Auch die Gesundheitsprüfung entfällt bei der Kindernachversicherung
Klassische Lebensversicherung
Die klassische Lebensversicherung ist eine gemischte Lebensversicherung, sowohl der Todesfall als auch der Bereich der Altersversorgung ist mit versichert.
Klinik Card Versichertenkarte
Die Versichertenkarte oder auch Klinik-Card dient als Ausweis des PKV-Versicherten gegenüber dem behandelnden Arzt oder Krankenhaus im Falle einer Behandlung.
Kontrahierung
Als Kontrahierungszwang wird die Pflicht zur Annahme eines Angebotes beim Abschluss eines Vertrages seitens einer privaten Krankenversicherung bezeichnet.
Kostenübernahmeerklärung
Mit der Kostenübernahmeerklärung oder auch Kostenübernahmebestätigung bestätigt die private Krankenkasse (PKV), dass der Versicherer für anfallende Kosten eines Krankenhausaufenthaltes eintritt.
Krankenhaus
Ein Krankenhaus ist eine Einrichtung, in der durch ärztliche und pflegerische Leistungen die Krankheiten, Beschwerden oder körperlichen Schäden festgestellt und therapiert oder gelindert werden.
Krankenhaustagegeld
Die Krankenhaustagegeld-Versicherung leistet für jeden Tag der medizinisch notwendigen stationären Behandlung den vertraglich vereinbarten Tagessatz.
Krankenkasse
siehe auch Krankenversicherung
Krankenkassen Beitragssätze
Die gesetzliche Krankenversicherung berechnet die Beitragsforderung an ihre Mitglieder anhand der am jeweils zum 1.7. jeden Jahres festgelegten Beitragssätzen.
Krankenkassenbeitrag
Der Krankenkassenbeitrag stellt die Forderung der Krankenversicherung an die Mitglieder dar.
Krankenkassensätze
Beachten Sie hierfür auch Krankenkassen Beitragssätze.
Krankenkassentarife
Krankenkassentarife sind im Rahmen der GKV vorgegeben anhand des SGB. Im Bereich der PKV sind die Kombinationsmöglichkeiten sehr flexibel.
Krankenkassenvergleich
Ein Vergleich der Krankenkasse ist sinnvoll, um die preisgünstigste Krankenkasse zu finden.
Krankentagegeld-Versicherung
Die Krankentagegeldversicherung dient zur Absicherung des Verdienstes und schützt vor Einkommensverlusten bei längerer krankheits- oder unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit.
Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung bietet die Übernahme des Kostenrisikos im Gesundheitsbereich.
Krankenversicherung Beamte
Die Krankenversicherung für Beamte ist die Kombination der Leistungen der Beihilfestelle für Gesundheitskosten und der privaten Restkostenversicherung.
Krankenversicherung DO-Angestellter
Der Dienstordnungsangestellte befindet sich zwar in einem privatrechtlichem Arbeitsverhältnis, allerdings gelten für den Dienstordnungsangestellten beamtenrechtliche Grundsätze.
Krankenversicherungspflicht
Die Pflicht, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern, ist von einigen Faktoren wie z.B. Höhe des Einkommens, beruflicher Status etc. abhängig.
Krankenversicherungsvergleich
Ein Krankenversicherungsvergleich bietet Ihnen die Möglichkeit eine krankenversicherung mit optimalen Preis-/Leistungsverhältnis zu finden.
Krankenversicherungsvertrag
Der Versicherungsvertrag z.B. in der privaten Krankenversicherung ist ein Vertrag für den das BGB gilt. Der Versicherungsvertrag wird zwischen der Krankenversicherungs-Gesellschaft und dem Versicherungsnehmer abgeschlossen.
Krankenzusatzversicherung
Eine Krankenzusatzversicherung bietet Ihnen eine Ergänzung zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, so daß Sie praktisch ohne weitere finanzielle Belastung die optimale Gesundheitsversorgung angedeien lassen können.
Krankheitskostenvollversicherung
Die Krankheitskostenvollversicherung bietet den vollständigen Versicherungsschutz für das gesamte Krankheitskostenrisiko.
Krankheitskostenzusatzversicherung
Eine Krankheitskostenzusatzversicherung ergänzt den Versicherungsschutz für gesetzlich Krankenversicherte in einzelnen Bereichen.
Kuren
Eine Kur dient der Prophylaxe einer gesundheitlichen Fehlentwicklung, der Besserung des Gesundheitszustandes oder der Genesung nach einer akuten Erkrankung.
Kurortklausel
Die Kurortklausel in der privaten Krankenversicherung sagt aus, dass eine private Krankenversicherung keine Leistungen für die ambulante Behandlung in einem Heilbad oder Kurort erbringen muss.
Kündigung durch den Versicherungsnehmer
Natürlich kann der Versicherungsnehmer seine Krankenversicherung kündigen.
Kündigung wegen Beitragsanpassung
Nach einer Beitragsanpassung in der privaten Krankenversicherung hat der Versicherungsnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht für die Verträge der betroffenen Personen.
Kündigungsrücknahme
Wenn ein Versicherungsnehmer seine Krankenversicherung gekündigt hat, so kann er diese Kündigung auch mit einem Antrag auf Kündigungsrücknahme auch rückgängig machen.
Lebensversicherung
Die Lebensversicherung bietet Ihnen die Möglichkeit eine Altersversorgung aufzubauen und auch gleichzeitig Ihre Hinterbliebenen zu versorgen.
Leistungsquote
Die Leistungsquote sagt aus, wie viel der Privatversicherte von seinen Versicherungsbeiträgen für die private Krankenversicherung direkt oder indirekt wieder zurück erhält.
Materieller Versicherungsbeginn
Ab dem materiellen Versicherungsbeginn tritt die Versicherungsgesellschaft für Versicherungsschutz für ab diesem Zeitpunkt eintretende Versicherungsfälle ein.
Morbidität
Grundsätzlich kann man die Morbidität als Gesundheitsindikator bezeichnen.
Musterbedingungen MB KK 94
Für die private Krankenversicherung gelten die Musterbedingungen der Krankheitskostenversicherung (MB/KK 94).
Mutterschutz Gesetzliches Beschäftigungsverbot
Werdende Mütter stehen ab der sechsten Woche vor dem voraussichtlichen Geburtstermin unter dem Mutterschutz.
Negativliste für Arzneimittel
Die Negativliste für Arzneimittel ist seit dem 1.7.1991 wirksam und entbindet die gesetzlichen Krankenkassen von der Leistung für bestimmte Arzneimittel.
Negativliste für Hilfsmittel
Mit der Negativliste für Hilfsmittel entfiel die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen für diverse Hilfsmittel.
Nettoverzinsung
Die Kennzahl Nettoverzinsung zeigt, welche Verzinsung eine Versicherungsgesellschaft aus den Kapitalanlagen erzielt.
Obliegenheiten
Von Obliegenheiten spricht man bei einem Versicherungsvertrag und benennt damit die Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers.
Obliegenheiten Beispiele
Bei Versicherungsverträgen bestehen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers bzw der versicherten Person zur Anzeige von Versicherungsfällen und der Mitteilung versicherungsrelevanter Daten.
Ombudsmann
Der Ombudsmann bietet seit 2001 bei Streitigkeiten zwischen dem Versicherungsnehmer und der Versicherungsgesellschaft eine neutrale und unabhängige aussergerichtliche Schlichtung.
Ordentliche Kündigung
Eine ordentliche Kündigung ist zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Die Kündigungsfrist bei einer ordentlichen Kündigung beträgt drei Monate.
Pensionsfonds
Pensionsfonds sind ein Durchführungsweg im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung.
Pensionskasse
Die Pensionskasse ist einer der fünf Durchführungswege der bAV.
Pflegebedürftigkeit
Pflegebedürftigkeit beschreibt den Zustand, in dem eine Mensch durch Krankheit oder Behinderung dauerhaft außerstande ist, alltägliche Aktivitäten zu verrichten.
Pflegegutachten
Pflegegutachtens
Pflegekassen
Die Pflegekassen sind die Träger der sozialen Pflegeversicherung (SPV).
Pflegestufe
Eine Pflegestufe wird durch die Pflegekasse unter Berücksichtigung eines Pflegegutachtens vergeben.
PKV-Verband der privaten Krankenversicherung
Dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) gehören 48 Versicherungsgesellschaften als ordentliche Mitglieder an.
Portabilität
Portabilität der Alterungsrückstellungen in der privaten Krankenversicherung bedeutet, dass alle, die zum Wechsel aus einem 'normalen' PKV-Tarif in den Basistarif berechtigt sind, die bisher angesparten Alterungsrückstellungen in der PKV von einer Versicherungsgesellschaft zu einem anderen Versicherer mitnehmen können.
private Krankenkasse
Finden Sie hier Informationen unter private Krankenversicherung
private Krankenvollversicherung
Weitere Ausführungen erhalten Sie unter private Krankenversicherung.
private Krankenzusatzversicherung
Sie finden ausführliche Informationen unter Krankenzusatzversicherung
private Pflegeversicherung
Die Private Pflegeversicherung (PPV) ist laut SGB XI für alle privat Krankenvollversicherten eine Pflichtversicherung
Private Rentenversicherung
Die private Rentenversicherung dient zur Ergänzung der gesetzlichen Rentenversicherung, um den Lebensstandart auch im Alter erhalten zu können.
private Zusatzkrankenversicherung
Sie finden ausführliche Informationen unter Krankenzusatzversicherung
Rehabilitation
Unter der Rehabilitation versteht man die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit beispielsweise nach einem Unfall.
Rentenversicherung
Siehe auch Private Rentenversicherung
RfB-Quote
Die RfB-Quote spiegelt wider, in welchem Umfang finanzielle Mittel für die Beitragsentlastung in Relation zur Beitragseinnahmen bei einem privaten Krankenversicherer oder für Barausschüttungen zukünftig zur Verfügung stehen.
Riester-Rente
Die Riester-Rente ist ein private Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird
Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung deckt nur das Todesfallrisiko ab und bildet kein Kapital für eine zusätzliche Altersversorgung.
Risikostrukturausgleich
Risikostrukturausgleich
Risikozuschlag
Ein Risikozuschlag spiegelt das Ergebnis der Risikobeurteilung in der privaten Krankenversicherung wider.
Rückdeckungsversicherung
Die Rückdeckungsversicherung dient dazu, das Bilanzierungsrisiko bei einer Pensionszusage aus dem Unternehmen auszulagern.
Rückdeckungsversicherung zur Direktzusage
siehe auch Rückdeckungsversicherung
Rückdeckungsversicherungen
Mehr Infos erhalten Sie unter Rückdeckungsversicherung
Rückversicherung
Die Rückversicherung dient dem Versicherungs-Unternehmen zur Absicherung gegen sehr hoher Einzelrisiken oder auch gegen nicht kalkulierbare Vermögensschäden beispielsweise durch Katastrophen.
Rürup-Rente
Sachleistungsprinzip
Die gesetzliche Krankenversicherung leistet nach dem Sachleistungsprinzip.
Sachversicherung
Unter Sachversicherung versteht man die Versicherungsarten, welche dem Versicherungsschutz von Sachen und Werten und der Gefahrenabwehr von Haftungsrisiken dienen.
Sanatorium
Als Sanatorium (Heilanstalt) wird meistens eine Kurklinik oder ein Kurbad bezeichnet.
Sanatoriumsbehandlung
Eine Sanatoriumsbehandlung verfolgt die gleichen Ziele wie eine Kur.
Schadenminderungspflicht
Die Schadenminderungspflicht ist eine der Obliegenheiten, die dem Versicherungsnehmer auferlegt wurden.
Schadenquote
Die Schadensquote zeigt auf, in welcher Höhe Beitragseinnahmen umgehend wieder in Leistungen oder Schadenszahlungen und Alterungsrückstellung einfließen.
Schadenrichtlinie
Die dritte EG-Richtlinie ist für die Schaden-, Unfall-, Kredit-, Rechtsschutz- und auch die private Krankenversicherung wichtig.
Schadensregulierung
Eine Schadensregulierung umreißt den gesamten Ablauf nach einem Schadensfall.
Selbstbeteiligung
Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt, Kostenbeteiligung oder Zuzahlung genannt) beschreibt den Anteil, welchen der Versicherungsnehmer in der PKV im Schadensfall selbst zu tragen hat.
Selbstständige Tätigkeit
Wer eine hauptberufliche, selbstständige Tätigkeit entsprechend Paragraph 5 Abs. 5 SGB V ausübt, ist in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig. Der Selbstständige kann sich in der privaten Krankenversicherung krankenversichern.
Solidaritätsprinzip
Das Solidaritätsprinzip der Sozialversicherung ist mit wenigen Worten durch die Formulierung 'Einer für alle, alle für einen' umschrieben.
Solvabilität
Unter Solvabilität ist die Ausstattung mit Eigenmitteln eines Versicherers zu verstehen und beschreibt das Verhätlnis zwischen Beitragseinnahmen, Schäden und Eigenkapital.
Soziale Pflegeversicherung
Die Soziale Pflegeversicherung ist laut SGB XI eine Pflichtversicherung innerhalb der Sozialversicherung.
Sozialgesetzbuch
Das Sozialgesetzbuch (SGB) fasst die Vielzahl von einzelnen Sozialversicherungsgesetzen zusammen.
Sozialstation
Unter Sozialstationen versteht man lokale oder regionale Einrichtungen, die ambulante sozialpflegerische Dienste durch Fachkräfte und Helfer anbieten.
Sozialversicherung
Unter dem Begriff Sozialversicherung wird ein ein öffentliches oder halböffentliches System der Pflichtversicherungen verstanden.
Sozialversicherungsabkommen
Als Sozialversicherungsabkommen wird der Vertrag zwischen zwei Sozialversicherungsträgern aus unterschiedlichen Nationen bezeichnet.
Sozialversicherungsträger
Sozialversicherungsträger sind Einrichtungen, welche Versicherungsleistungen der sozialen Sicherheit erbringen.
Sparanteil
Der Begriff Sparanteil ist eine andere Bezeichnung für die Alterungsrückstellungen in der privaten Krankenversicherung.
Spartentrennung
Die Spartentrennung beschreibt die gesetzliche Vorgaben, dass bestimmte Versicherungszweige in einem Versicherungsunternehmen allein zu betreiben sind.
Standardtarif
Der Standardtarif muss von allen privaten Krankenversicherern angeboten werden.
Standardversicherung für Rentner
Unter der Standardversicherung für Rentner versteht man, wenn sich ein Rentner in dem noch bis 1.1.2009 geöffneten Standardtarif krankenversichert.
Stationäre Zusatzversicherung
Mit der stationären Zusatzversicherung bieten die privaten Krankenversicherer den gesetzlich Versicherten die Möglichkeit an, die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu verbessern.
Sterbegeld
Mit unserem Vergleich für Sterbegeldversicherungen finden Sie schnell und online die besten Sterbegeldversicherungen.
Sterbegeldversicherung
Die Sterbegeldversicherung dient dazu, das finanzielle Risiko einer Beerdigung zu versichern.
Sterbegeldversicherungen
siehe auch Sterbegeldversicherung
Subsidiarität
Die Subsidiarität bestimmt, in welcher Reihenfolge mehrere Leistungsträger in Anspruch genommen werden.
Tarif
In einem Tarif werden die detaillierten Leistungen einer Versicherungsart, gegliedert nach den versicherten Risiken, festgehalten.
Tarifwechsel
Ein privat Versicherter kann innerhalb einer Versicherungsgesellschaft den PKV-Tarif wechseln.
Technischer Beginn
Der technische Beginn ist der Zeitpunkt, ab dem der Versicherungsnehmer Beiträge für die Versicherung zu zahlen hat.
Teilstationäre Behandlung
Teilstationäre Behandlungen sind Krankenhausleistungen, bei denen der Patient weniger als 24 Stunden im Krankenhaus verbringt.
Unfall
Laut den Allgemeinen Unfallbedingungen (AUB 99) liegt ein Unfall dann vor, wenn ein plötzliches, von außen auf den Körper wirkendes Ereignis einen bleibende, unfreiwillige Gesundheitsschädigung hervor ruft.
Unterhaltssicherung
Im Unterhaltssicherungs-Gesetz (USG) sind die Unterhaltspflichten des Staates für Wehrpflichtige und deren Familienangehörigen geregelt.
Unterstützungskasse
Die Unterstützungskasse ist einer der Durchführungswege der bAV
Verbandmittel
Unter Verbandmittel sind laut Bundesverband Medizintechnologie e.V. medizinische Produkte zu verstehen, die der Verhütung, Versorgung und/oder Behandlung von Wunden bzw. der Stabilisierung, Immobilisation, funktionalen Mobilisation und/oder Kompression von Körperteilen dienen.
Verbraucherinformation
Bei Vertragsabschluss sind dem Versicherungsnehmer oder besser dem Antragssteller seit dem 1.1.1995 neben den Versicherungsbedingungen auch Verbraucherinformationen auszuhändigen.
Vergleich Krankenversicherung
weitere Informationen erhalten Sie unter Krankenversicherungsvergleich.
Vergleich Private Krankenversicherungen
siehe auch Krankenversicherungsvergleich
Vermittler
Unter dem Oberbegriff Vermittler finden sich alle Personen, die Versicherungsverträge vermitteln.
Vermittlungsagent
Der Vermittlungsagent ist ein Versicherungsvermittler, der allerdings vom Versicherungsunternehmen nicht mit Abschlussvollmacht ausgestattet wurde.
Versicherer
Der Begriff Versicherer ist eine andere Bezeichnung für das Versicherungsunternehmen oder die Versicherungsgesellschaft.
Versicherte Person
Bei einem Krankenversicherungsvertrag wird das Kostenrisiko der versicherten Person abgedeckt
Versichertenkarte
Die Versichertenkarte ist für die gesetzlich Krankenversicherten der Ausweis gegenüber dem behandelnden Kassenarzt.
Versicherungen Berufsanfänger
Da Berufsanfänger noch praktisch keine Leistungen von den gesetzlichen Versicherungen erhalten, ist es sinnvoll die Bereiche Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenversicherung und Altersversorgung privat zu versichern.
Versicherungsagent
Unter einem Versicherungsagent versteht man den selbstständigen Versicherungsvertreter oder auch den angestellten Versicherungsaussendienstler.
Versicherungsanstalten
Die Sozialversicherung ist gegliedert in gesetzlichen Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung.
Versicherungsaufsicht
Die Aufsicht über das Versicherungswesen liegt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Versicherungsaufsichtsgesetz
Im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), dem Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen ist die Aufsicht über Versicherungsunternehmen geregelt.
Versicherungsbeginn
Unter dem Begriff Versicherungsbeginn sind drei unterschiedliche Zeitpunkte zusammengefasst.
Versicherungsbestand
Als Versicherungsbestand bezeichnet man im Versicherungsgewerbe die Summe aller bestehender Versicherungsverträge bei einem Versicherungsunternehmen.
Versicherungsfachmann
Versicherungsfachmann/-fachfrau (BWV) ist die Mindestqualifikation für Versicherungsvertreter im Versicherungsvertrieb.
Versicherungsfall
Der Begriff Versicherungsfall in der privaten Krankenversicherung und Krankenhaustagegeldversicherung steht für eine medizinisch notwendige Heilbehandlung der versicherten Person (VP) wegen einer Krankheit oder Unfallfolgen.
Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote
In der privaten Krankenversicherung gibt die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote den Anteil der Jahresprämieneinnahme an, der nach Abzug der Schäden und Kosten dem Versicherungsunternehmen unterm Strich übrig bleiben.
Versicherungsmakler
Ein Versicherungsmakler vermittelt Verträge zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmern.
Versicherungsmedizinischer Zuschlag
Als versicherungsmedizinischer Zuschlag wird der Zuschlag für ein erhöhtes Gesundheitsrisiko in der privaten Krankenversicherung bezeichnet.
Versicherungsnehmer
Die Vertragsparteien des Versicherungsvertrages sind das Versicherungsunternehmen und der Versicherungsnehmer.
Versicherungsperiode
Die Versicherungsperiode bezeichnet laut dem §9 VVG den Zeitraum, nach welchem die Prämie berechnet wird.
Versicherungspflicht Azubis
Personen die ein Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz aufnehmen, sind versicherungspflichtig.
Versicherungspflicht bei Arbeitnehmern
Vom Grundsatz her sind Arbeitnehmer versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Versicherungspflicht bei Rentnern
Rentner, die eine gesetzliche Rente beziehen unterliegen einer Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR).
Versicherungspflicht bei Studenten
Sobald ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen oder Fachhochschulen aufgenommen wird, tritt die Versicherungspflicht in der studentischen Krankenversicherung ein. Dies regelt der Paragraph 5 (1) Nr.9 SGB V.
Versicherungspflicht GKV
Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Versicherungspflicht Praktikanten
Ähnlich wie für Studenten unterliegen Praktikanten einer eigens geregelten Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung
Die Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung ist ausschlaggebend dafür, ob ein Arbeitnehmer der versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenkasse ist oder nicht.
Versicherungsschein
Die Versicherungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet dem Versicherungsnehmer einen Versicherungsschein auszufertigen.
Versicherungsschutz
Versicherungsschutz wird die vertraglich beschriebene Leistung des Versicherungsunternehmen gegenüber des Kunden im Leistungsfall genannt.
Versicherungsunternehmen
Laut dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist jedes Unternehmen, das Versicherungsgeschäfte betreibt ein Versicherungsunternehmen.
Versicherungsvermittler
Unter dem Oberbegriff Versicherungsvermittler sind folgende Personen anzusiedeln:
Versicherungsvertrag
Ein Versicherungsvertrag ist ein Vertrag, der ein Versicherungsverhältnis, quasi die Gewährung von Versicherungsschutz, zum Gegenstand hat.
Versicherungsvertragsgesetz
Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist der rechtliche Rahmen für den Versicherungsvertrag.
Versicherungsvertreter
In Deutschland sind Versicherungsvertreter (Einfirmenvertreter) meistens selbstständige Handelsvertreter nach § 84 HGB.
Versorgungsempfänger
Beamte, die aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand versetzt werden, werden Versorgungsempfänger genannt
Vertragsarzt Kassenarzt
Als Vertragsarzt oder Kassenarzt ist jeder Arzt, der zur Behandlung von sozialversicherten Patienten zugelassen oder ermächtigt ist, bezeichnet.
Vertragsbeginn formeller Beginn
Der formelle Beginn oder Vertragsbeginn eines Versicherungsvertrages ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
Vertreter
Ein Vertreter ist Zusammenhang mit Versicherungen der selbstständige Handelsvertreter entsprechend § 84 HGB beziehungsweise der Versicherungsvertreter.
Verwaltungskosten
Zu den Verwaltungskosten zählen unter anderem auch Personal-, Sach- und Werbungskosten und dergleichen mehr.
Verwaltungskostenquote
Die Verwaltungskostenquote im Bereich der PKV beschreibt, wie hoch die Kosten der Vertragsverwaltung einer Krankenversicherungsgesellschaft sind.
Verwendungsquote
Die Überschussverwendungsquote zeigt an, in welchem Umfang der wirtschaftliche Gesamterfolg an die Versicherten weitergegeben wird.
Vollversicherung
Die private Krankheitskosten-Vollversicherung kann sich aus Bausteintarifen oder Kompakttarifen zusammensetzen.
Vorsorgeversicherungen für Berufs- und Dienstunfähigkeit
siehe auch Berufsunfähigkeitsversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung
Vorversicherung
Als Vorversicherung wird diejenige Krankenversicherung bezeichnet, die durch einen neuen Krankenversicherungsvertrag ersetzt wird.
VSt
Beiträge zu Schadens- und Unfallversicherungen unterliegen der Versicherungsteuer, wobei der Versicherungssteuer-Satz seit dem 1.1.2007 19 Prozent beträgt .
Wahlleistungen
Wahlleistungen sind Leistungen im Krankenhaus, welche der Patient im Krankenhaus als zusätzliche Leistungen zu den allgemeinen Krankenhausleistungen in Anspruch nehmen kann.
Wartezeiten
Bei der privaten Krankenversicherung sind zu Beginn der PKV Wartezeiten zu beachten.
Wehrpflicht
Wehrpflichtige, Ersatzdienstleistende und Teilnehmer an Wehrübungen haben Anspruch auf freie Heilfürsorge durch den Bund.
Widerrufsrecht
Für alle Versicherungsverträge, die seit dem 1.1.1991 abgeschlossen wurden und deren Laufzeit mindestens ein Jahr beträgt gilt ein Widerrufsrecht.
Widerspruchsrecht
Der Versicherungsnehmer hat gemäß §5 a VVG ein Widerspruchsrecht.
Überschussbeteiligung
Der Begriff Überschussbeteiligung beschreibt die entsprechend VAG vorgesehene Beteiligung der Versicherungsnehmer am Überschuss der privaten Krankenversicherung.
Zahlungsverzug
Wenn ein Zahlungsverzug in der privaten Krankenversicherung durch Nichtzahlung der Beiträge zur PKV entsteht, so kann der Versicherer das Mahnverfahren nach § 39 VVG einleiten.
Zillmerung
Zillmerung ist ein Begriff aus der Versicherungsmathematik und beschreibt die Umlage der Abschlusskosten auf die ersten Versicherungsjahre einer Lebensversicherung.
Zusatzkrankenversicherung
Siehe Krankenzusatzversicherung
Zusatzversicherung
Eine Zusatzversicherung bietet im Rahmen einer Renten- oder Lebensversicherung die Möglichkeit zum Beispiel eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung einzuschliessen.
Zuzahlung gesetzliche Krankenversicherung GKV
Seit dem 1. Januar 2004 müssen alle GKV-versicherten für alle medizinischen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) Zuzahlungen leisten.
Änderung der AVB
Die AVB (oder auch Allgemeinen Versicherungsbedingungen) können angepasst werden.

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Stand: 15.05.2008
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